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TV-Tipp: Das Leben des Heinrich Steinweg

Henry E. Steinway – Die Geburt einer Legende. Der Dokumentarfilm wird auf Arte um 19:40 am Dienstag, den 16. Februar 2010 laufen.

Die legendäre Levi’s-Jeans, das Heinz-Tomatenketchup, die edlen Steinway-Flügel und die Flugzeuge von Boeing – sie sind allesamt Errungenschaften aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Aber sie haben eine weitere Gemeinsamkeit: Ihre Schöpfer wanderten aus Deutschland in die Neue Welt aus. In fünf Folgen erzählt die Dokumentationsreihe Geschichten erfolgreicher deutscher Unternehmer in Amerika. Henry Steinway hat sich mit seinen Instrumenten unsterblich gemacht. Der zweite Teil der Dokumentationsreihe erzählt mit der Geschichte von Heinrich Engelhard Steinweg ein wahres Märchen über einen armen Jungen aus dem Harz, der es in Amerika zu Wohlstand und Ansehen brachte.

Viel Spaß beim Zusehen!

14.02.2010

Musikmesse Frankfurt 2010 im März

Die diesjährige Musikmesse in Frankfurt am Main findet vom 24. bis 27. März 2010 statt. Musikhändler und Musiker können sich dort über die aktuellen Neuheiten auf dem Markt informieren. Man kann dort Musikinstrumente, Noten oder Beschallungsanlagen finden.

Besonders für Klavierinteressierte ist der neu geschaffene Piano Salon Europe, der Klavierbauern eine neue Plattform bietet. Außerdem wird der “Klavierspieler des Jahres” von dem Bundesverband Klavier e. V. gekürt. Die Verleihung findet am ersten Messetag nachmittags im Piano Salon Europe statt. Klavierspieler des Jahres 2008 war Helge Schneider, 2009 war der Bundesverband Klavier e. V. nicht auf der Musikmesse vertreten.

Mehr auf www.musikmesse.de

9.02.2010

Das Klavier und sein Klavierstimmer

Möchte man auf Dauer bei sich zu Hause das Klavier-Spielen genießen und ist der benötigte Platz dafür vorhanden, ist es gewiss eine gute Wahl sich ein neues oder gebrauchtes Klavier anzuschaffen, anstatt eines E-Pianos.

Allerdings braucht das gute Stück Pflege und es muss etwa einmal im Jahr gestimmt werden. Allein nach dem Gehör ist dies selbst für einen geübten Klavierspieler eine fast unmögliche Aufgabe, da dafür ein sehr gut ausgeprägtes und trainiertes Gehör unerlässlich ist.

Auf dem Markt gibt es technische Stimmgeräte, die bei der Klavierstimmung helfen sollen. Aber diese liegen im Preis doch weit über 500 Euro und sind somit für den normalen Geldbeutel einfach zu teuer. Was bleibt dann anderes übrig als sein Klavier fachmännisch stimmen zu lassen. Übers Jahr gesehen ist dies mit etwa 50-100 Euro auch nicht wirklich teuer.

Einen Klavierstimmer in Berlin zu finden ist heutzutage dank des Internets nicht wirklich schwer. Im Gegenteil, man findet eher zu viele und nicht alle sind wirklich seriös oder können ihr Handwerk richtig, so wie sie es versprechen. Am Besten ist darauf zu achten, ob der Klavierstimmer auch ein Klavierbauer ist oder zu einem Klavierbau-Meisterbetrieb gehört. Hier ist Qualität und Fachwissen selbstverständlich gegeben. Wenn das Klavier, egal ob neu oder gebraucht, bei einem Klavierbauer gekauft worden ist, lohnt es sich meistens an dieser Stelle mal nachzufragen. Viele legen Wert darauf, nach dem Verkauf eines Klaviers weiteren Service anzubieten, wie etwa kleinere Reparaturen oder eben die Klavierstimmung. Wenn man regelmäßiger Kunde ist, ist der Preis oftmals Verhandlungssache.

4.02.2010

Klavier vs. E-Piano – Was ist besser?

Eine beliebte Diskussion ist die Frage nach dem Unterschied zwischen einem echten Klavier und einem E-Piano, bzw. Digitalpiano. Zumeist liegt das Visier des Käufers beim E-Piano, weil es allein preislich viel günstiger zu erwirtschaften ist. Doch taugen diese Geräte wirklich und ist das Spielgefühl einem wirklichen Klavier, gar einem Flügel, gleich?

Man muss sich folgendes klar machen: Das E-Piano ist nur eine Kopie eines Klaviers. Dabei werden bei einem E-Piano alle Töne eines Flügels mit verschiedener Anschlagsdynamik (je nachdem wie teuer das Gerät ist) gesampelt und dann über Lautsprecher wiedergegeben. Und hier wären wir schon beim ersten Nachteil eines E-Pianos. Die Lautsprecher sind meistens qualitativ schlecht, weshalb gute Stereoboxen Voraussetzung für einen klaviernahen Klang wären.

Das E-Piano hat jedoch auch seine Vorteile. Es ist platzsparend, leichter transportabel und muss nicht gestimmt werden. Man muss sich gut überlegen, ob man 50-100 Euro für eine Klavierstimmung im Jahr ausgeben will oder es doch lieber sein lässt. Desweiteren muss man seine Nachbarn nicht belästigen, man kann sich einfach Kopfhörer aufsetzen und schon kann man im stillen Kämmerlein musizieren.

Das Problem bei E-Pianos ist jedoch folgendes. Es klingt immer gut! Was keineswegs ein Vorteil ist. Bei einem konventionellen Klavier muss man durch verschiedene Anschlagsarten und Techniken erst herausfinden, wie man einen perfekt klingeden Ton in einem Musikstück erreicht. Beim E-Piano klingt der Ton bereits gut, egal wie man ihn anschlägt. Das kann massive Probleme bei der Umstellung von einem E-Piano zu einem Klavier mit sich bringen.

Außerdem ist es nahezu unmöglich ein echtes Klavier elektronisch zu imitieren. Nur die teuren Geräte, die preislich bereits bei einem echten Klavier liegen, können das. Das liegt daran, dass die Hämmerchen bei einem E-Piano nicht dieselben sind, wie bei einem Klavier. Es ist also nur sehr schwer möglich, das gleiche Spielgefühl herzustellen. Feinheiten oder Spieltechniken können ebenfalls nur am Klavier erprobt werden.

Allein schon wegen der Unmöglichkeit eine Geläufigkeit bei E-Pianos zu finden, sollte der fortgeschrittene Klavierspieler lieber zu einem konventionellen Klavier greifen, auch wenn es teurer ist. Für Anfänger, die zuerst Noten erlernen müssen, reicht ein E-Piano vollkommen aus. Allerdings sei gewarnt, dass die Spielfreude bei einem E-Piano nach zwei, drei Jahren verloren geht. Naturklang ist eben doch besser.

Gebrauchte Klaviere sollte man am Besten von Klavierbauern oder Klavierherstellern kaufen, weil man beim Privatkauf vieles falsch machen kann. Das passende Instrument sollte am Besten durch Ausprobieren gefunden werden. Bevor man sich für ein E-Piano entscheidet, sollte man auch ein echtes Klavier ausprobiert haben. Man sollte auch beachten, dass bei E-Pianos stets neue Modelle auf den Markt treten. Das ist bei einem Klavier nicht so.

Was besser oder schlechter ist, ist eine subjektive Entscheidung des Käufers. Ich rate daher eher zu einem gebrauchten Klavier für gutes Geld, gekauft bei einem Klavierbauer, der sich damit auskennt, statt zu einem E-Piano. Auch wenn man einmal im Jahr 50-100 Euro für die Stimmung ausgeben muss, aber umgerechnet aufs Jahr sind 4 bis 9 Euro ein Peanuts.

3.02.2010

Pianomania − Die Suche nach dem perfekten Klang

Der Film “Pianomania” (siehe Trailer) ist ein Dokumentarfilm über den Cheftechniker Stefan Knüpfer bei „Steinway in Austria“ und zeigt, wie er für die Star-Pianisten Lang Lang, Alfred Brendel und Pierre-Laurent Aimard den perfekten Klang sucht. Der Film wird ab dem 22.04.2010 in den Kinos laufen.

Knüpfers Enthusiasmus steckt an, die originellen Einblicke in das Innenleben und die Funktionsweise der Konzertflügel erstaunen und die Arbeit hinter den Kulissen der klassischen Musikwelt fasziniert bis zur letzten Minute.

So, ich spiele jetzt.

Alfred Brendel

2.02.2010

Das frei umstimmbare Klavier

Der britische Komponist und Musiker Geoff Smith hat erstmals ein vollständig mechanisches Tasteninstrument entwickelt, mit welchem zwischen den verschiedensten musikalischen Stimmungen und Klängen, wie beispielsweise westeuropäischen, indischen, arabischen und anderen frei wählbaren Stimmungen gewechselt werden kann.

Das neu geschaffene Instrument, eine Mischung aus Hammerflügel und Cembalo, ist mit 88 Tasten versehen und verfügt über den normalen Stimmumfang eines Flügels. Unter jeder Saite ist das “Fluid Piano”, wie es von den Erschaffern getauft wurde, mit gleitend verstellbaren Stimmstegen versehen. Diese erlauben es, die Tonhöhen und dadurch die entstehenden Stimmungen individuell fließend zu variieren.

28.11.2009

Schimmel meldet Insolvenz

Einer der größten Klavierbauer ist zahlungsunfähig. Schuld sei die Wirtschaftskrise, die dem Klavierbauer immer weniger Aufträge bescherte. Schimmel ist Deutschlands größter Klavierbauer, wurde 1885 in Leipzig gegründet und 1929 nach Braunschweig verlegt. Weiteres gibt es bei Focus Online.

8.08.2009