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Das Klavier für Linkshänder

Der Pianist Geza Loso hat nach eigener Aussage das wetweit erste Linkshänder-Klavier erfunden. Das Klavier wird bei dem Leipziger Klavierbauer Blüthner entstehen. Die Tastatur ist bei dem Linkshänder-Klavier spiegelverkehrt: Die höheren Töne erklingen links und die tieferen Töne erklingen rechts.

Geza Loso hat den ersten Musikverlag für Linkshänder gegründet. Er hat schon Noten von mehreren hundert Stücken für Linkshänder umgeschrieben. Ein Linkshänder-Flügel, den er bei Blüthner fertigen ließ, gibt es schon bereits. Nun soll bis Mai das Klavier hinzukommen.

21.03.2010

Klavieraufnahmen mit Audacity verbessern

Audacity ist ein kostenloses Programm zur Audiobearbeitung. Man kann es bei Sourceforge kostenlos runterladen. Dieser Artikel handelt davon, wie man seine Klavier Aufnahmen klanglich verbessern und bearbeiten kann.

Zunächst markiert man mit der Maus die Stellen, an denen der unnötige Anfang ist löscht sie mit der ENTF-Taste. Das gleiche macht man mit dem Ende.

Wenn die Aufnahme zu leise ist, markiert man sie mit STRG + A und wählt unter Effekt -> Normalisieren. Es dauert eine Weile, bis das Programm die Aufnahme normalisiert hat.

Weiterhin ist der Kompressor nützlich. Er schränkt den Dynamikumfang des Signals ein und macht das klangliche Bild deutlicher. Zu finden ist er bei Audacity unter Effekt -> Kompressor. Man muss wieder die gesamte Aufnahme mit STRG + A markieren, bevor man den Kompressor einsetzt.

Zu guter letzt ist auch der Equalizer von Nutzen. Er filtert verschiedene Frequenzen raus oder verstärkt sie. Zu finden ist er bei Audacity unter Effekt -> Equalizer. Ich wähle da die acoustic-Einstellung, indem ich das acoustic-Preset klicke und dann auf “Kurve laden” klicke.

Die Aufnahme ist jetzt viel deutlicher und brauchbarer geworden. Zur Diskussion steht auch der Thread Klavier aufnehmen im Forum bereit.

27.02.2010

Klavier aufnehmen – Zoom H2

Diesese sehr kleine, aber feine Gerät ist sehr praktisch, um Klavieraufnahmen zu machen: Der Zoom H2. Da ich in dem Besitz von diesem kleinen Aufnahmegerät bin, möchte ich einen Erfahrungsbericht schreiben.

Der Zoom H2 ist der Vorläufer des Zoom H4n und bietet eine Reihe von Fuktionen, die man zwar sowieso nicht nutzt, aber dennoch brauchbar sind. Der Zoom H2 ist nicht nur für Klavieraufnahmen, sondern auch für andere Instrumente oder Bandaufnahmen geeignet. Er lässt sich gut mitnehmen, weil er erstens in jede Hosentasche passt und zweitens außer dem Netzteil- auch den Batteriebetrieb anbietet. Das Gerät hat 3 Mikrofone, sodass man sogar 4-kanäligen Surround-Sound aufnehmen kann. Doch das ist nur Schnick Schnack.

Zurück zum Thema Klavier aufnehmen. Ich platziere dieses Aufnahmegerät auf einem Stativ ca. 50 cm über dem Klavier und zwar so, dass die beiden hintere Mikrofone (ein weiteres Mikrofon befindet sich vorne) auf das Klavier zeigen. Den Mikrofon Gain (= Verstärkungsfaktor) stelle ich auf Middle.

Nun fang ich an zu spielen und schaue, was die Anzeige des Zoom H2 macht. Ist sie zu hoch, drücke ich ein paar mal die linke Pfeiltaste. Ist sie zu niedrig, drücke ich ein paar mal die rechte Pfeiltaste. Den Kompressor, bzw. Limiter stelle ich Menü ganz aus, der ist sowieso nicht brauchbar.

Der Zoom H2 ist das praktischste Gerät, das mir unter die Finger gekommen ist. Es gibt zahlreiche andere Aufnahmegeräte, allerdings sind die Funktionen nicht so gut verpackt wie in diesem Gerät. Der Preis ist für so ein Aufnahmegerät auch in Ordnung. Einziges Mängel ist das Design des Gerätes. Es ist aus Kunststoff und wirkt recht billig. Aber das stört ja nicht, sofern es dem Zweck des Aufnehmens dient.

Die Einstellungen für das Klavier sind nun fertig. Nun fange ich an aufzunehmen, indem ich zweimal auf den roten Knopf drücke. Das Spiel kann beginnen.

Sobald ich fertig bin, drücke ich nochmals auf den roten Knopf. Jetzt kann man den Zoom H2 mit dem PC verbinden und sich die Aufnahmedatei auf den Rechner kopieren. Das ganze wird nun mit Audacity editiert. Wie das geht und wie man den Sound verbessern kann, erzähle ich bald im Klavier-Blog.

Zur Diskussion steht auch der Thread Klavier aufnehmen im Forum bereit.

27.02.2010

Schwierigkeitsgrade von Klavierstücken

Es ist immer so eine Sache, wenn man Musik bewerten will. Kann Musik überhaupt bewerten? Ist ein Stück unbedingt besser als ein anderes? Ähnlich sieht es mit der Bewertung von Schwierigkeitsgeraden, bzw. Schwierigkeitsstufen von Klavierwerken aus. Es ist nun mal alles nur subjektiv gesehen.

Eine Liste gibt es unter folgender Adresse: piano-e-forte.de. Die Liste zeigt zwar nicht alle möglichen Werke an, ist aber ein guter Bezugspunkt für bekanntere Werke. Die Suche beschränkt sich leider nur auf den Komponisten. Doch trotzdem ist es eine feine Sache.

Eine andere Liste gibt es nicht im Internet, jedoch in dem Buch “Handbuch der Klavierliteratur – Klaviermusik zu zwei Händen“. Das Buch zeigt nicht nur die Schwierigkeitsgerade der jeweiligen Stücke an, sondern ist noch eine Begleitinformation zu Etüden, Klavierschulen. Es bespricht auch weitere Informationen zu den Werken wie z. B. die Entstehung der Werke und Bezüge zu anderen Werken.

Trotz allem kann man meiner Meinung nach Klavierliteratur nicht nach ihrem Schwierigkeitsgrad bemessen. Jeder Klavierspieler oder Pianist muss selbst damit klar kommen, seine Hürden zu meistern.

26.02.2010

Klavier-Handschuhe, die man nicht braucht

Eine tolle und gleichzeitig nutzlose Erfindung sind diese Klavierhandschuhe. Mit ihnen kann man einfach – ohne Klavier – Klavier spielen. An den Fingerkuppen sind Drucksensoren angebracht, die erkennen, welcher Ton angeschlagen wurde. Das Signal wird an eine kleine Box weitergeleitet, die dann den Klang ausgibt. Mit einer Bewegung im Handgelenk geht man eine Oktave höher.

Ich habe diese Handschuhe nicht ausprobiert, allerdings scheinen sie nur ein Gag zu sein. Professionell Klavier spielen kann man damit nicht und Klavier üben schon mal gar nicht. Wer trotzdem so etwas haben will, der möge sein Geld zum Fenster rauswerfen.

Apropos Klavierhandschuh – hast du schon mal versucht mit einem gewöhnlichen Handschuh Klavier zu spielen? Man erhält ein völlig anderes Spielgefühl.

23.02.2010

Igudesman & Joo

Wer sie noch nicht kennt, der muss sie unbedingt kennen lernen. Sie sind das witzigste Duo, das ich je gesehen habe. Besetzt ist das Duo durch den russischen Violinisten Aleksey Igudesman und den koreanischen Pianisten Richard Hyung-ki Joo. Sie kombinieren klassische Musik mit einer unpassenden, aber witzigen Art und bringen den Zuhörer zum lachen.

Bei Youtube gibt es zahlreiche weitere Videos: Igudesman & Joo

19.02.2010

Rückenschmerzen beim Klavier spielen

Es gibt einen einfachen Trick, um beim Üben gegen Rückenschmerzen vorzubeugen. Man kann einfach zwei Bücher unter die hinteren Stuhlbeine stellen, sodass das die Klavierbank etwas geneigt ist. Wie es gemeint ist, ist auf dem Bild rechts abgebildet. Dadurch wird die Wirbelsäule entlastet.

Solche rückenergonomische Stühle, die man individuell einstellen kann, können auch gekauft werden, allerdings ist der Preis sehr hoch. Zwei Bücher sind da preislich gesehen ein großer Unterschied.

Eine andere Ursache für Rückenschmerzen am Klavier, ist die falsche Sitzhaltung. Siehe dazu den Artikel Die richtige Haltung am Klavier.

18.02.2010

Das Klavier zum Singen bringen

Da Musik allgemein dem Singen entspringt, stellt sich häufig die Frage, wie man ein Klavier zum Singen bringen kann. Anders, als bei anderen Instrumenten, etwa Streicher- oder Bläserinstrumenten, kann man den Ton am Klavier nur wenig manipulieren. Sobald der Ton angeschlagen ist, kann man ihn nicht mehr verändern.

Die ganze Problematik ist aber wieder nur Kopfsache. Wenn man sich eine Melodie innerlich gesanglich vorstellen kann, fällt es meist nicht mehr schwer gesanglich auf dem Klavier zu spielen, es sei denn, man kann seine Vorstellung vom Klang nicht umsetzen.

Deswegen ist es besonders hilfreich einfach die Melodie mitzusingen, um sich eine Vorstellung zu machen, wie die Melodie klingen soll. Wenn man anders denkt, spielt man auch anders. Später kann man die Melodie innerlich mitsingen, also ohne den Mund aufzumachen. Doch man sollte auch beachten, dass während der Ton schon erklungen ist, man ihn immer noch imaginär im Kopf manipulieren kann.

Einen weichen Ton bekommt man, wenn man leise spielt. Hier ist auch noch ein entscheidender Punkt zu beachten: Wenn ein Ton leise erklingt, kommt er dem Zuhörer länger vor, als wenn man ihn laut anschlägt. Das ist deswegen so, weil ein lauter Ton schneller verklingt.

Wichtig ist auch, die Melodie von den Begleitstimmen zu trennen. Die Melodie muss einen deutlichen, tragenden Charakter haben und sich vom Rest absetzen.

Wie man ein Klavier zum Singen bringt, beschreibt auch der Pianist Garrick Ohlsson in seinem Artikel: How to Make a Piano Sing.

17.02.2010

Heinrich Neuhaus: Die Kunst des Klavierspiels

Heinrich Neuhaus, Lehrer von Sviatoslav Richter, Emil Gilels und anderer bedeutender russischer Pianisten, führt den Leser in die tiefsten Geheimnisse der Kunst des Klavierspiels ein.

Dieses Buch geht dabei weit über die Lösung technischer Probleme hinaus. Von Anfang an verlangt Neuhaus vom Schüler die Vervollkommnung des musikalischen Ausdrucks anzustreben:

„Die Arbeit am künstlerischen Bild muss gleichzeitig mit dem Anfangsunterricht des Klavierspiels und mit dem Erlernen der Noten beginnen. Ich will damit sagen: Wenn ein Kind irgendeine ganz einfache Melodie wiedergeben kann, ist es notwendig zu erreichen, dass dieser ursprüngliche „Vortrag” ausdrucksvoll ist, das heißt, dass der Charakter der Wiedergabe genau dem Charakter (dem „Inhalt”) der betreffenden Melodie entspricht; zu diesem Zweck empfiehlt es sich besonders, Volksmelodien zu benutzen, in denen der emotional-poetische Kern viel stärker hervortritt als selbst in den besseren Unterrichtswerken für Kinder. Man muss vom Kind möglichst früh verlangen, dass es eine traurige Melodie traurig, eine muntere munter, eine feierliche feierlich spielt usw. und seine künstlerisch-musikalische Absicht klar ausdrücken kann.” (S.3)

Ein Klassiker, den es sich unbedingt zu lesen lohnt.

11.02.2010

Musikmesse Frankfurt 2010 im März

Die diesjährige Musikmesse in Frankfurt am Main findet vom 24. bis 27. März 2010 statt. Musikhändler und Musiker können sich dort über die aktuellen Neuheiten auf dem Markt informieren. Man kann dort Musikinstrumente, Noten oder Beschallungsanlagen finden.

Besonders für Klavierinteressierte ist der neu geschaffene Piano Salon Europe, der Klavierbauern eine neue Plattform bietet. Außerdem wird der “Klavierspieler des Jahres” von dem Bundesverband Klavier e. V. gekürt. Die Verleihung findet am ersten Messetag nachmittags im Piano Salon Europe statt. Klavierspieler des Jahres 2008 war Helge Schneider, 2009 war der Bundesverband Klavier e. V. nicht auf der Musikmesse vertreten.

Mehr auf www.musikmesse.de

9.02.2010
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