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Vladimir Horowitz

Vladimir Horowitz war ein US-Amerikanischer Piainist ukrainischer Herkunft. Am 1.10.1903 wurde er in Kiew. Er erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht bei seiner Mutter, die am Konservatorium in Kiew Klavier studiert hatte. Später wurde Horowitz an diese Schule geschickt und feierte sein Debüt im Jahre 1917 mit großem Erfolg. Es folgten weitere Konzerte in der Sowjetunion.

1925 verließ er die Sowjetunion aufgrund der politischen Lage. Er lebte zunächst in Berlin, wo er sein im Januar 1926 sein deutsches Debüt gab. Wenig später sprang er in Hamburg für einen erkrankten Kollegen ein und erreichte einen sensationellen Erfolg. Seitdem waren die Augen der Öffentlichkeit auf den extravaganten Pianisten gerichtet.

1928 trat der junge Horowitz in der Carnegie Hall in New York auf, mit Erfolg. 1933 heiratete er Toscaninis Tochter. 1939 zog er aufgrund der politischen Entwicklung endgültig in die USA und wurde 1940 US-amerikanischer Bürger. Er gab dort viele Konzerte und viele Schallplatten wurden dort aufgenommen.

Aufgrund Krisen und depressiven Phasen trat Horowitz in den Jahren 1953 bis 1965 nicht in der Öffentlichkeit auf. Erst 1965 kehrte er wieder auf die Bühnen zurück und wurde wieder erfolgreich gefeiert. Er gab weiterhin Konzerte.

Am 5. November 1989 starb Vladimir Horowitz an den Folgen eines Herzschlages.

Horowitz war berühmt für sein einerseits virtuoses, gewaltiges und andererseits durchdachtes, vom blanken Artistentum freies Klavierspiel. In seinem Programm finden sich schwerpunktmäßig Frédéric Chopin, Franz Liszt und Robert Schumann wieder. Aber auch der russische Komponist Sergej Rachmaninov und Alexander Skrjabin sind bei ihm zu finden.

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