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Vladimir Ashkenazy

Wladimir Dawidowitsch Aschkenasi (engl. Vladimir Ashkenazy) ist russischer Pianist und Dirigent und wurde am 6. Juli 1937 in Gorki (heute Nischni Nowgorod) geboren. Seit 1972 ist er isländischer Staatsbürger.

Vladimir Ashkenazy stammte aus einer musikalischen Familie. Er zeigte sich schon früh als talentierter Pianist. 1955 gewann er den Chopin-Wettbewerb in Warschau mit einem zweiten Preis. 1965 gewann er einen ersten Preis beim Wettbewerb Concours Reine Elisabeth in Brüssel. Und 1962 gewann er den ersten Preis beim internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb. Eigenen Angaben zufolge hat er kurze Finger und kleine Hände, obwohl er auch Stücke spielt, die große Hände verlangen, wie z. B. die von Rachmaninow.

Sein pianistisches Spiel hat eine große Bandbreite. Das Wohltemperierte Klavier, alle Mozart-Klavierkonzerte, die 32 Klaviersonaten von Beethoven, den Großteil von Chopins und Schumanns Werken und noch viele andere. Er distanzierte sich größtenteils von der zeitgenössischen Musik.

1978 wird Vladimir Ashkenazy hauptsächlich Dirigent, spielt aber dennoch weiter Klavier. 1987 bis 1994 war er Dirigent der Royal Philharmonic Orchestra. Von 1989 bis 1999 leitete er das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin. Ab 2003 leitet er die Tschechische Philharmonie.

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