Emil Gilels
Die Biografie von Emil Gilels beginnt am 19. Oktober 1916. Er wurde in Odessa geboren. Er galb neben Svjatoslav Richter als der bedeutendste sowjetische Pianist seiner Generation.
Sein Klavierspiel begann er mit sechs Jahren. 1930 studierte er dann Klavier am Konservatorium in Odessa. Er gewann 1933 den ersten Preis beim neu gegründeten sowjetischen Musikwettbewerb. Er studierte weiterhin bei Heinrich Neuhaus und gewann 1938 den Ysaÿe-Musikwettbewerb (Königin-Elisabeth-Wettbewerb), wo er sich gegen Arturo Benedetti Michelangeli durchsetzen konnte.
Sergei Prokofjew widmete Emil Gilels 1942 seine 8. Klaviersonate, die Gilels uraufführte.
1946 erhielt er eine weitere Auszeichnung, den Stalinpreis. 1962 erhielt er den Leninpreis. Als einer der ersten sowjetischen Künstler debütierte er 1955 mit dem ersten Klavierkonzert Tschaikowskis in den USA.
Sein Repertoire umfasste ein breites Spektrum. Es standen die Komponisten der Wiener Klassik, als auch romantische Komponisten wie z. B. Schumann und Brahms, aber auch Barockmusik zur Verfügung.