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Sonate

Eine Sonate (ital. sonata, suonata, von suonare “klingen, erklingen lassen”/lat. sonare “klingen”) ist ein mehrsätziges Instrumentalstück. Meistens handelt es sich um eine 3- oder 4-sätzige Sonate.

Der erste Satz ist in der Sonatenhauptsatzform geschrieben. Die Sonatenhauptsatzform bildet sich aus drei Elementen: Die Exposition, die Durchführung und zuletzt die Reprise. Die Exposition leitet das Thema in der Tonika ein. Sie moduliert dann zur Dominante oder Tonikaparallele und stellt das zweite Thema vor. Sie beendet sich mit einer Schlussgruppe. Am Wiederholungszeichen ist die Exposition erkennbar. Die Durchführung setzt die motivisch-thematische Arbeit fort und moduliert in andere Tonarten. Die Reprise ist die leicht veränderte Wiederholung der Exposition. Mit der Wiederkehr des vollständigen Hauptthemas in der Tonika-Tonart setzt die Reprise (von frz.: reprendre = „wieder aufnehmen“) ein.

Charakteristisch für den zweiten Satz ist die langsame Bewegung. Seine Form kann sehr verschieden sein.

Der dritte Satz ist meistens ein Menuett oder Scherzo, gewöhnlich wieder in der Haupt- oder einer eng verwandten Tonart. In frühen Sonaten fehlt Menuett oder Scherzo gänzlich, so dass man gleich vom zweiten zum letzten Satz, dem Finale, gelangt.

Der vierte Satz, steht meistens in der Haupttonart und ist ein sehr schneller Satz. Seine Form ist die Sonatenhauptsatzform, zum Teil ohne Reprise, aber mit Durchführung, oder ein Rondo.

Die Formen der einzelnen Sätze können besonders bei moderneren Sonaten sehr verschieden sein.

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