Home » Musiktheorie » Formenlehre » Scherzo

Scherzo

Scherzo (gesprochen ['skɛɐʦo], Mehrzahl Scherzi) ist die Bezeichnung für eine musikalische Satzform.

Seit Ludwig van Beehoven ist das Scherzo zumeist der 3. Satz einer Sonate oder Sinfonie. Es entstammt dem Menuett hervor und ist deswegen meistens im 3/4 Takt geschrieben.

Ein Scherzo ist zumeist bewegt, lebendig und heiter gespielt. Das übliche Formschema ist A – B – A’ (Scherzo – Trio – Scherzo). Doch schon Beethoven experimentierte mit dem Scherzo und legte die Form ziemlich frei. In der Romantik treten oft weitere Teile hinzu, so kann das Formschema A – B -  A’ – C – A’ heißen.

Die Atmosphäre eines Scherzos kann verschieden sein: heiter, dämonisch, schwebend, kraftvoll, melancholisch, grotesk oder tragikomisch.

  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • MisterWong
  • Yahoo! Bookmarks