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Allemande

Die Allemande (franz. allemande = Deutsche) ist ursprünglich ein Tanz, der ab dem 16. Jahrhundert in Frankreich, England und Spanien beliebt war und vermutlich aus deutschen Volkstänzen entstand. Bald wurden auch Instrumentalstücke mit dem Titel Allemande komponiert, die frühesten bekannten Werke stammen aus der Mitte des 16. Jahrhunderts.

Der zweiteilige Schreittanz besteht aus einem ersten Teil, der meistens im 4/4 Takt steht, und einem zweiten Teil, geformt in einem Dreiertakt.

Beliebt ist die Allemande vor allem im Barock. Ab dem 16. Jahrhundert ist sie Bestandteil der Suite. Sie bildet feierlich den ersten Satz, gefolgt von Courante, Sarabande und Gigue. Johann Sebastian Bach verarbeitet diesen Stil in den französischen Suiten. In Italien entwickelt sich die Allemande mehr zum gesanglichen und homophonen, wieder zu finden in Bachs Englischen Suiten.

Weiteres Charakteristikum der Allemande im Barock ist der meist aus 16teln bestehende Auftakt zu Beginn.

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