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Schwierigkeitsgrade von Klavierstücken

Es ist immer so eine Sache, wenn man Musik bewerten will. Kann Musik überhaupt bewerten? Ist ein Stück unbedingt besser als ein anderes? Ähnlich sieht es mit der Bewertung von Schwierigkeitsgeraden, bzw. Schwierigkeitsstufen von Klavierwerken aus. Es ist nun mal alles nur subjektiv gesehen.

Eine Liste gibt es unter folgender Adresse: piano-e-forte.de. Die Liste zeigt zwar nicht alle möglichen Werke an, ist aber ein guter Bezugspunkt für bekanntere Werke. Die Suche beschränkt sich leider nur auf den Komponisten. Doch trotzdem ist es eine feine Sache.

Eine andere Liste gibt es nicht im Internet, jedoch in dem Buch “Handbuch der Klavierliteratur – Klaviermusik zu zwei Händen“. Das Buch zeigt nicht nur die Schwierigkeitsgerade der jeweiligen Stücke an, sondern ist noch eine Begleitinformation zu Etüden, Klavierschulen. Es bespricht auch weitere Informationen zu den Werken wie z. B. die Entstehung der Werke und Bezüge zu anderen Werken.

Trotz allem kann man meiner Meinung nach Klavierliteratur nicht nach ihrem Schwierigkeitsgrad bemessen. Jeder Klavierspieler oder Pianist muss selbst damit klar kommen, seine Hürden zu meistern.

26.02.2010

Frédéric Chopin wird 200 Jahre alt

Am 22. Februar (oder am 1. März, man weiß es nicht genau) vor 200 Jahren, also 1810, wurde Frédéric Chopin in Zelazowa-Wola (Warschau) geboren. Frédéric Chopin ist der Meister der romantischen Klaviermusik. Er komponierte zunehmend Salonmusik, jedoch nicht abwertend gemeint. Sein Ausdruck der Gefühle ist besonders stark.

Es ist allein schon ein Wunder, wieviel Emotionen die 24 Préludes von Chopin beinhalten. Jedes einzelne Prélude gleicht einem kurzen Gedicht, das mit fantastischer Emotionalität gespickt ist. Man muss nur die Balladen nennen, die 24 Etüden, die Nocturnes und Mazurkas und schon begibt man sich in die Welt des Frédéric Chopins. Doch auch die Sonaten zählen zu seinen Meisterwerken. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus seinem Schaffen. Er hat noch viel mehr geschrieben.

Chopin hat die pianistische Technik und Stilistik revolutioniert. Deswegen schenke ich ihm diesen Beitrag. Happy Birthday, Chopin!

22.02.2010

Chopin als Banknote im Wert von 20 Zloty

Der Komponist Chopin, der selber zahllose Noten zu Papier brachte, schmückt nun in Polen eine Banknote miteinem Wert von 20-Zloty. Die von der polnischen Nationalbank herausgegebene Sondernote mit einem nominalen Wert von 20 Zloty (umgerechnet rund 5 Euro) schmückt mit Blick auf dessen 200. Geburtstag das Porträt des Komponisten.

Es werden ungefähr 100 000 Exemplare gedruckt, sie sollen vor allem Sammler ansprechen. Angeboten wird die Banknote im Internet zu Verkaufspreis von 25 bis 50 Zloty.

Komponistenporträt auf Banknoten sind nicht unüblich. Ein solches (Arthur Honegger) findet sich etwa auf der regulären Schweizer 20-Franken-Note.

Mehr auf www.kolekcjoner.nbp.pl

6.02.2010

András Schiff spielt das 24. Prelude von Chopin op. 28 no. 24

András Schiff spielt das 24. Prelude von Chopin op. 28 no. 24. Ein mitreißendes Stück mit schnellen Läufen.

3.02.2010

Beethovens Schädel wird verkauft

Ein Nachkomme eines Arztes, der bei 1863 bei der Exhumierung des Komponisten dessen Schädel an sich genommen hatte, will diesen nun verkaufen. Der Kalifornier Paul Kaufmann entdeckte den Schädel in einer mit “Beethoven” beschrifteten Schachtel im Nachlass seines Urgroßonkels. Ein DNA-Test erwies die dem Schädel zugeschriebene Identität. Nun will Kaufamnn den Schädel verkaufen, doch das stellt sich als gar nicht so leicht heraus. Schließlich handelt es sich um Überreste eines menschlichen Körpers und das Auktionshaus Sotheby’s hat die Versteigerung bereits abgelehnt. Es wird sich zeigen, ob Kaufmann woanders mehr Glück hat. Er erhofft sich einen Verkaufspreis von über 100.000 Dollar.

3.02.2010

Kostenlose Klaviernoten zum Download

Im Internet gibt es zwar zahlreiche Seiten, die Klaviernoten anbieten, doch sind sie meistens nur gegen Bezahlung downloadbar. Ich habe hier zwei  Internetseiten gefunden, die komplett kostenlos Klaviernoten anbieten.

1.) Kostenlose Klaviernoten zum Download

Diese Seite bietet nach Komponisten sortiert mehrere hundert Klaviernoten an. Das alles ohne Anmeldung und ohne Hacken. Von der Klassik bis Moderne finden sich hier zahlreiche Klaviernoten.

2.) IMSLP – Das Noten-Wiki

Im International Music Score Library Project (IMSLP) finden sich ca. 6000 Klavierstücke. Die Liste wird natürlich weiterhin erweitert. Außerdem bietet diese Seite Kammermusik und Orchesterpartituren an. Leider ist die Liste etwas unübersichtlich.

Viel Spaß!

30.01.2010

Chopin Etüden – Übetipps

Auf der Seite pianosociety.com habe ich Übetipps zu den Chopin Etüden Op. 10 und Op. 25 gefunden. Der Autor erklärt, zu welcher Technik jede Etüde dient und stellt eine Reihe von Übetipps auf, die sich auf die Etüden beziehen. Weiterhin wird erläutert, ob man die Etüde mit oder ohne Pedal übt oder wie man schwierige Stellen bewältigt.

Study Guide, Chopin’s etudes op.10

Study Guide, Chopin’s etudes op.25

31.12.2009

Das Wohltemperierte Klavier – Eine Analyse

Vorhin bin ich auf einen interessanten Link gestoßen: J. S. Bachs Wohltemperiertes Klavier. Diese Seite beschäftigt sich mit der Analyse von den Präludien und Fugen in Bachs Wohltemperierten Klavier. Eine durchaus informative Seite, die sich mit Bachs Werken beschäftigt.

26.12.2009

Sviatoslav Richter spielt Beethoven op. 111

Sviatoslav Richter spielt die Sonate No. 32 op. 111 von Ludwig van Beethoven. Die letzte Sonate des großen Meisters. Sviatoslav Richter, ein großer Meister der Klaviermusik, spielt diese Sonate sehr lebendig und treffend.

11.09.2009

Alexander Skrjabin und das Mysterium

Alexander SkrjabinSchon gewusst? Das Mysterium ist eine Idee von Alexander Skjrabin. Dies sollte alle Sinne ansprechen, als Symphonie aus Wort, Ton, Farbe, Duft, Berührungen, Tanz und bewegter Architektur. Skrjabin wollte dieses Gesamtkunstwerk, eine Synthese sämtlicher Künste, in Indien unter einer Halbkugel mit 2.000 Mitwirkenden so lange aufführen, bis die gesamte Menschheit das sogenannte Mysterium erlebt hätte und in kollektive Ekstase versetzt worden wäre. Dies, so glaubte Skrjabin, hätte die Menschheit auf eine höhere Bewusstseinsstufe gehoben, mit ihm selbst als die messianische Figur in ihrer Mitte.

10.09.2009
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