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Claude Debussy (1862 – 1918)

Claude Debussy

Seine Musik glitt in ein neues Jahrhundert ein. Er erfand eine neue Tonsprache abseits der Musiktheorie. Er bediente sich der Dichtung und bildender Kunst und fand engen Bezug zum Symbolismus und Impressionismus. Mit Farben in der Musik erfand er eine neue Tonsprache.

Geboren wurde Claude Debussy in einer einfachen Familie in St-Germain-en-Laye, besuchte keine Schule, wurde von der Mutter unterwiesen. Er kam mit zehn Jahren an das Conservatoire de Paris und verließ 1884 mit dem Rompreis. Bis 1887 hielt er sich in Rom auf. Er reiste ab und suchte in der Folge auch Kontakt zu Künstlern anderer Gattungen, zu Malern und Dichtern. Seine Begeisterung für Wagner zeigen seine Besuche in Bayreuth (1888/89), jedoch wich er einer kritischen Distanz zu Wagners universalistischen Theorien. Auf der Pariser Weltausstellung entdeckte er die asiatische Kultur, die sein Interesse für exotische Kunst förderte. Zuerst waren es Lieder, die er komponierte, etwa nach Texten von  Baudelaire (1887 – 89), dann Klavierstücke wie die “Suite bergamasque” (1890). Das große Orchesterwerk “Prélude à l’après midi d’une faune” (1892 – 94) und 1902 die Oper “Pelléas et Mélisande” nach einem Text von Maeterlinck. In den letzten Lebensjahren wandte er sich der Kammermusik zu. Er starb in Paris.

Außer den erwähnten Werken gibt es nochdie Trois nocturnes für Frauenchor und Orchester, La Mer, Imagess pour Orchestre, Jeux (Balletmusik), ferner die Klavierzyklen Pour le Piano, Estampes, Images, Préludes, Children’s Corner. Außerdem zahlreiche Lieder.

Bedeutenste Werke:

  • “Prélude à l’après-midi d’un faune”
  • “La Mer”

Bekanntesten Werke:

  • Clair de lune aus der “Suite bergamasque” für Klavier
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