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Alexander Skrjabin (1872 – 1915)

Alexander SkrjabinSein Schaffen galt dem Klavier und der Sinfonik und ist ein Bindeglied zwischen der Spätromantik und der Moderne. Gegen Ende seines Lebens geriet seine Musik immer stärker in esoterische und ekstasische Bereiche und sprengte sogar die Grenzen der Gattung ins Farbliche und Visionäre.

Als Sohn einer Pianistin wurde Skjrabin 1872 geboren. Seine Mutter starb bei seiner Geburt. Von 1888 bis 1892 studierte er am Moskauer Konservatorium. Die Klaviermusik der früheren Zeit knüpft an Chopin, Schumann und Liszt an. Skrjabin reiste 1896 nach Paris, Wien und Rom. Von 1898 bis 1903 war er Klavierprofessor am Moskauer Konservatorium. Zwischen 1899 und 1904 komponierte er drei Sinfonien, später sinfonische Dichtungen. Er verließ Frau und Kinder, kehrte Russland dem Rücken zu und wohnte ab 1904 vorwiegend in der Schweiz und in Brüssel. Sein Interesse an Esoterik und religiösen Ideen schlug sich in seiner Musik nieder, wie manche Klavierwerke – Schwarze Messe, Weiße Messe, Poème tragique, Poème satanique – schließen lassen. Ähnliches gilt für seine Orchesterwerke. In seiner letzten Lebensphase experimentierte er mit Farben und exotischen Klängen. 1910 kehrte er nach Russland zurück und starb 1915 in Moskau.

Von Pianisten immer wieder gespielt, werden seine zehn Sonaten, Préludes, Poèmes und Etüden. Seine sinfonische Musik steigert den Ausdruck bis ins Ekstatische: Poème de l’exstase, Prométhée – Poème du feu, mit Klavier, Orgel, vokalisierendem Chor und Farbenklavier.

Bedeutenste Werke:

  • Poème de l’extase
  • Digg
  • Sphinn
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