Noten lernen – Teil 8: Verzierungen
Für manche scheint die Notenschrift eine Geheimsprache zu sein. Aus diesem Grund habe ich eine Artikelreihe geschrieben, die sich mit dem Thema Noten lernen beschäftigt.
In Teil acht der Artikelreihe Noten lernen geht es um die Verzierungen, die sogenannte Ornamentik. Es gibt verschiedene Arten von Verzierungen.
Triller
Der Triller ist ein schneller Wechsel zwischen zwei Noten. Dabei wird mit der Hauptnote begonnen, und der Triller im Wechsel mit deren darüber stehenden Ton gespielt.

Pralltriller
Der Praller ist wie der Triller eine Figur, bei der der Pianist bzw. Musiker einen schnellen Wechsel zwischen zwei Tönen vollzieht. Die Praller-Verzierung beschränkt sich jedoch auf nur einen Trillerschlag.

Mordent
Der Mordent ist ein umgekehrter Praller. Dabei wird nicht mit dem höher stehenden Nebenton der schnelle Wechsel vollzogen, sondern mit dem unter dem Hauptton liegenden Nebenton.

Kurzer Vorschlag
Bei einer kurzen Vorschlagsnote wird die Vorschlagsnote so kurz wie möglich gespielt. Im Gegensatz zum langen Vorschlag ist die Note bei dem kurzen Vorschlag durchgestrichen.

Langer Vorschlag
Der lange Vorschlag wird ebenfalls durch eine kleine Note vor der Hauptnote angezeigt, jedoch ist ihr Notenhals nicht durchgestrichen. Der Notenwert der Hauptnote wird durch den Wert des langen Vorschlags verringert. Die Betonung liegt auf dem Vorschlag.

Arpreggio
Sollen Töne eines Akkordes nicht gleichzeitig, sondern nacheinander klingen, verwendet man ein Arpeggio.

Im Forum steht auch die Diskussion Noten lernen zur Verfügung.
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Tags: Klavier spielen, Musikpraxis, Noten, Wissen
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