Der Sinn von Musik
Es ist schon erstaunlich, wieviele Stunden ein Musiker an seinem Instrument verbringt und das nur, um ein Stück perfekt zu beherrschen. Bei einer durchschnittlichen Übephase von zwei bis drei Stunden am Tag wäre es auf das Jahr umgerechnet 1000 Stunden. Ich frage mich oft, ob es denn nicht eine sinnvollere Betätigung, als das Musizieren gibt.
Und meine Antwort lautet: Nein, nicht unbedingt! Allein die Vorstellung, dass es Musik überhaupt gibt, mag falsch sein. Denn Musik ist nichts fassbares oder materielles. Nur ein Teil des Gehirn ist dafür zuständig, dass wir Musik als Musik überhaupt wahrnehmen. Wir haben es hier mit etwas spirituellem, geistlichem zu tun.
Und das ist gerade der Punkt über dem i. Musik schafft das, was die Sprache nie schaffen kann. Es ist ein Ausdruck von Emotionalität und Gefühlen. Allein Pythagoras sagte, dass man das Gleichgewicht zwischen Musik und sportlicher Betätigung schaffen sollte. Musik ist etwas für die Seele.
Eine ganz andere Sichtweise der Musik erhält man, wenn man über die Natur nachdenkt und Charles Darwins Evolutionstheorie hinzunimmt. Ein musikalischer Mensch, egal ob Frau oder Mann, weckt bei dem anderen Geschlecht an Interesse.
Doch auch mit Musik kann man auf eine besondere Art kommunizieren. Mit der Sprache kann man nicht alle Menschen erreichen, man muss die jeweilige Sprache kennen. Das ist bei Musik nicht der Fall. Musik kann von jedem empfangen und ausgedrückt werden.
Fest steht: Wer Musik lebt und Musik liebt, der hat einen Zugang zu einer ganz besonderen Welt.
Am 22. Februar (oder am 1. März, man weiß es nicht genau) vor 200 Jahren, also 1810, wurde 



Wie ich eben auf