Joyce Hatto und ihre Lüge
Wie ich eben auf Welt Online über den großen Klavier-Schwindel gelesen habe, hat die britische Pianistin Joyce Hatto ihre Einspielungen nicht alle selbst aufgenommen. Der Erfolg ihrer 120 CDs (seit 1989) wurde von den internationalen Musikkritikern hochgelobt, doch der Schwindel flog ein paar Monate nach ihrem Tod im Jahre 2006 auf.
So wurden Einspielungen von Andsnes, Ashkenasy, Bronfman, Hamelin Kissin und Ingrid Haebler elektronisch aufgefrischt und als Hatto-Aufnahmen erfolgreich vermarktet. Ende Februar 2007 gestand der Ehemann, die Aufnahmen fremder Pianisten unter dem Namen seiner Frau veröffentlicht zu haben. Sie habe von der Aktion ihres Mannes nichts gewusst.
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