Martha Argerich spielt Prokofjew Toccata op. 11
Martha Argerich spielt die Toccata op. 11 von Sergej Prokofjew. Eine sehr dynamische Komposition von Prokofjew.
Martha Argerich spielt die Toccata op. 11 von Sergej Prokofjew. Eine sehr dynamische Komposition von Prokofjew.
Die Atmung steht in enger Beziehung zur An- oder Entspannung und es sollte ihr deshalb spätestens dann Aufmerksamkeit geschenkt werden, wenn Angst und Anspannung sie beeinträchtigen. Häufig wird die Atmung gar nicht beachtet und es passieren unwillkürliches Luftanhalten und gepreßte Atmung. Die Atmung verändert sich zwangsläufig mit den Anforderungen des Musikstücks. Es ist nicht immer eine gleichbleibende Atmung anzustreben. Die Atmung sollte genauso kontrolliert werden, wie die An- und Entspannung der Muskulatur.
Die Atmung kann das rhythmische Geschehen unterstützen (z. B. Einatmen vor einem Auftakt) oder eine andere musikalische Gestaltung (z. B. ein crescendo oder ein decrescendo) verdeutlichen. Das Einatmen kann auch als Einsatzzeichen beim gemeinsamen Spiel sein oder den Beginn beim solistischen Spiel vorbereiten. Wenn ich anfange zu sprechen, dann hole ich ebenfalls tief Luft. Die Atmung kann auch eine emotionale Stütze sein, d. h., es wird “im Affekt des Musikstückes” eingeatmet.
Es kann demnach sehr nützlich sein, beim Üben auf die Atmung zu achten. Somit ist die Atmung beim Klavier spielen ein nicht unwichtiger Bestandteil.
Sviatoslav Richter spielt die Sonate No. 32 op. 111 von Ludwig van Beethoven. Die letzte Sonate des großen Meisters. Sviatoslav Richter, ein großer Meister der Klaviermusik, spielt diese Sonate sehr lebendig und treffend.
Schon gewusst? Das Mysterium ist eine Idee von Alexander Skjrabin. Dies sollte alle Sinne ansprechen, als Symphonie aus Wort, Ton, Farbe, Duft, Berührungen, Tanz und bewegter Architektur. Skrjabin wollte dieses Gesamtkunstwerk, eine Synthese sämtlicher Künste, in Indien unter einer Halbkugel mit 2.000 Mitwirkenden so lange aufführen, bis die gesamte Menschheit das sogenannte Mysterium erlebt hätte und in kollektive Ekstase versetzt worden wäre. Dies, so glaubte Skrjabin, hätte die Menschheit auf eine höhere Bewusstseinsstufe gehoben, mit ihm selbst als die messianische Figur in ihrer Mitte.
Soeben bin ich auf folgenden Link gestoßen: Kaisers Klassik-Kunde. Joachim Kaiser, ein einflussreicher Musikkritiker und seit 1959 leitender Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, antwortet auf Fragen der Leserbriefe der Sueddeutschen Zeitung. Die Fragen beschränken sich auf die klassische Musik. Kaiser antwortet auf Fragen wie “Ist Klassische Musik besser als Pop-Musik?” oder “Stimmt es, dass Klassische Musik aussterben wird?”. Selbstverständlich kann man an Joachim Kaiser per E-Mail selbst eine Frage stellen.
Yundi Li spielt das Fantasie Impromptu Op. 66 No. 4 von Frédéric Chopin. Eines der schönsten Impromptu und Stücke von Chopin.
Zu dieser Frage habe ich einen interessanten Artikel bei der Deutschen Welle gefunden. Der Musikwissenschaftler Klaus Martin Kopitz glaubt nun das Rätsel um Beethovens Elise gelöst zu haben. Es gab nämlich wirklich eine Elise, nämlich Elisabeth Röckel (siehe Bild).
Elisabeth Röckel war die Schwester von Joseph Röckel, der unter Leitung Beethovens den Florestan im “Fidelo” sang. Kopitz erzählt:
Interessanterweise hat Elise selbst darüber berichtet, sie war sich nicht zu schade zu erzählen, wie es mit Beethoven war. Und demnach muss es schon sehr eng gewesen sein.
Mehr Informationen dazu gibt es bei der Deutschen Welle.
Soeben habe ich entdeckt, dass alle Maurice Hinson Bücher von der Indiana University Press frei ins Netz gestellt wurden. Es lohnt sich wirkich mal in diese Bücher zu schauen, man wird immer etwas neues finden. Die Bücher können unter folgender Adresse geladen werden, es bedarf lediglich einer kostenlosen Anmeldung:
Wissenschaftler haben anscheinend herausgefunden, dass wer von Kindheit an ein Instrument gespielt hat, mehr graue Hirnmasse hat, als Nichtmusiker. Zudem soll das Musizieren außerordentliche Fähigkeiten wie Gehörsinn, Motorik und Körperwahrnehmung fördern. Praktischer Musikunterricht soll die Konzentrationsfähigkeit stärken und die Schulleistungen steigern. Zu diesem Thema ist auch der sogenannte Mozart-Effekt interessant:
Als Mozart-Effekt wird der Effekt bezeichnet, dass sich das räumliche Vorstellungsvermögen durch das Hören und Spielen klassischer Musik, insbesondere der Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, verbessern soll.
Auf der Seite sueddeutsche.de wird jedoch der Mozart-Effekt als gering beschrieben. Der Mozarteffekt ist nur kurzfristig vorhanden und beschränkt sich eher auf eine Stimmungshebung, die für kurze Zeit anhält. Und wer eine gehobene Stimmung hat, der ist auch leistungsfähiger. Weiterhin steht in diesem Artikel, dass sich der Intelligenzquotient nur um drei bis vier Punkte hebt.
Auf die Frage, ob Klavier spielen intelligent macht und wie sich Klavier spielen auf die Intelligenz auswirkt, kann also keine eindeutige Antwort gegeben werden. Viele Studien weisen jedoch darauf hin, dass sich Musik positiv auf den Menschen auswirkt. Fest steht auch, dass die neuronalen Verbindungen, die für die Feinmotorik zuständig sind, durch das Klavier spielen größer sind, als bei Nichtpianisten.
Jetzt nachdem Schimmel Insolvenz gemeldet hat, meldet nun auch die Pianofortefabrik Leipzig Insolvenz. Damit ist das zweite deutsche Traditionsunternehmen im Klavierbau von der Finanzkrise betroffen. Am 13. August wurde Insolvenz angemeldet, die Instrumente sind unter den Namen Rönisch und Hupfeld bekannt.